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PBTA spricht über Rückgang im Tourismus während der Hochsaison

Der Tourismus in Pattaya ist durch die anhaltenden Unruhen rückläufig, aber die Feierlichkeiten zum Jahresende werden sicher das Geschäft beleben. Chonburi wird immer noch nicht weniger als Hunderte Millionen Baht im Jahr 2013 aus dem Tourismus einnehmen.

Am 18. Dezember 2013 fand im Grand Sole Hotel die 10. und damit letzte Sitzung des Jahres der Pattaya Business and Tourism Association (PBTA) statt. Den Vorsitz hatte der Präsident der PBTA Sinchai Wattanasartsathorn in Anwesenheit von Ronakit Ekasingh, stellvertretender Bürgermeister von Pattaya und Attapol Wannakij, Direktor des Pattaya Büros der Tourism Authority of Thailand (TAT) sowie des Verbandsausschusses und Vertretern der Privatwirtschaft. Auf der Sitzung wurde über die Auswirkungen der Unruhen im Zentrum Bangkoks auf den Tourismus gesprochen.

TAT Direktor Attapol Wannakij.

TAT Direktor Attapol Wannakij.

Der Direktor des Pattaya Büros der TAT, Attapol Wannakij, erläuterte in Anbetracht der parallel zu den politischen Protest festgestellten Analysen die Situation des Tourismus in Pattaya. „Die Zahl der Touristen, insbesondere die Hauptgruppe der Touristen in Pattaya – die Russen – ist um 20% zurückgegangen. Insbesondere sind auch asiatische Touristen aus Hongkong und Korea von der Situation betroffen, die fast vollständig wegbleiben. Man wird nun auch die Entwicklung bei den Europäern verfolgen.“

„Der Hauptgrund für den Rückgang der russischen Touristen liegt darin, dass die Reiseunternehmen ihre speziell auf Russen zugeschnittenen Tour – Programme nicht mehr in vollem Umfang erfüllen können. Hierzu gab es detaillierte Berichte an die TAT, um nach Richtlinien zu suchen. Darüber wird das Ziel von 4 bis 5 Millionen asiatischer Touristen, insbesondere Chinesen, nicht erreicht werden, weil viele Fakten bei dieser Gruppe von Touristen für Panik sorgen. Dazu gehören die politische Situation in Bangkok, aber auch die Probleme in China, da im chinesischen Tourismus-Markt viele Billigfluggesellschaften im Wettbewerb stehen, was zu Änderungen der Reiseprogramme führt und Auswirkungen auf die Kosten hat. All diese Faktoren führen dazu, dass der Tourismus rückläufig ist und wir unsere Ziele möglicherweise nicht erreichen, aber wir glauben, dass die übrig gebliebenen Touristen ‚Qualitäts Touristen‘ sind.“

Attapol führte weiter aus: „Gegenwärtig arbeiten alle Bereiche wie die Verwaltungen der Provinz und der Kommunen, die Stadt Pattaya, Vereine und Verbände sowie die Tourismusunternehmen zusammen, um Werbemaßnahmen für den Tourismus zu organisieren, damit das Vertrauen der Touristen zurück gewonnen wird. Die internationalen Touristen müssen darüber informiert werden, dass die aktuelle Situation der Unruhen sich nur auf Bangkok konzentriert und keinen Einfluss auf die Tourismusgebiete außerhalb Bangkoks haben. Diese Gebiete sind vorbereitet und können die Touristen wie gewohnt aufnehmen, insbesondere natürlich auch Pattaya. Darüber wird Pattaya mit einer aggressive Marketing-Strategie demnächst für den Tourismus in weiteren neuen Märkten werben, dazu gehören Roadshows in Malaysia, Indien und Deutschland.“