Österreichs neuer Botschafter stellt sich vor

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Seit dem 12. August 2013 ist der neue Botschafter Österreichs, Seine Exzellenz Magister Enno Drofenik, im Dienst in der Österreichischen Botschaft Bangkok.

Der neue Botschafter ist, genau wie sein Vorgänger Dr. Johannes Peterlik, ein noch sehr junger Mann.

Geboren wurde er am 20. September 1971 in Dießhübel, einem kleinen Ort bei Mödling in Nieder-Österreich.

In Mödling besuchte er auch die Grundschule, bevor er nach Wien ging, um dort zu studieren. An der Universität Wien belegte er das Studium der Rechtswissenschaften und schloss 1993 mit dem Magister jur. Titel ab. Nach zwei Jahren Gerichtspraxis trat er in das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten ein und arbeitete dort bis 1999 in der Abteilung für multilaterale Entwicklungszusammenarbeit

Botschafter Magister Enno Drofenik.
Botschafter Magister Enno Drofenik.

Bald aber wurden seine Fähigkeiten erkannt und er wurde zum Ersten Botschaftssekretär bei der Österreichischen Vertretung der Vereinten Nationen in Wien befördert. Im Jahr 2000 wurde er in derselben Position nach Tokio versetzt. Seine Exzellenz ist übrigens mit einer Japanerin, Frau Juri verheiratet und hat einen Sohn namens Taro. Dieser japanische Name bedeutet auf deutsch „erstgeborener Sohn“. Nach nur drei Jahren, 2003, wurde er Botschaftsrat bei der Österreichischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York. Im Jahre 2005 wurde er außerdem Vorsitzender des UN Komitees der Konferenzdienste.

Im Jahre 2006 wurde er als Gesandter ins Büro des Generalsekretärs im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten versetzt und wurde 2009 Mitglied im Aufsichtsrat der Austrian Development Agency (ADA).

Im Jahre 2010 wurde Magister Drofenik in der Position als Gesandter, der Leiter des Büros des Generalsekretärs im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Seine erste Stelle als Botschafter trat Magister Drofenik nun im Königreich Thailand an, ist aber auch gleichzeitig akkreditiert für Kambodscha, der Demokratischen Volksrepublik Laos und Myanmar.

Der neue Botschafter spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch und natürlich auch Deutsch, das er mit dem weichem niederösterreichischen Akzent spricht.

Der Träger des Großoffizierskreuz des Souveränen Malteser Ritterordens wird sich in Thailand sicher rasch etablieren und wir alle freuen uns schon darauf, ihn bald einmal in Pattaya begrüßen zu dürfen.

Ganz sicher wird er zum österreichischen Nationalfeiertag Ende Oktober kommen, den Generalkonsul Rudolf Hofer wie üblich ausrichtet.

Hier nun das Begrüßungsschreiben Seiner Exzellenz des Österreichischen Botschafters:

Sehr geehrte

Damen und Herren,

Am 12. August 2013 habe ich als Nachfolger von Botschafter Peterlik meinen Dienst an der Österreichischen Botschaft in Bangkok angetreten und bin wie mein Vorgänger für die Länder Thailand, Myanmar, Kambodscha und Laos zuständig.

Wie Sie wissen, bestehen zwischen Österreich und Thailand bereits enge wirtschaftliche Verflechtungen und eine starke Österreich-Gemeinde. Umgekehrt haben auch die Thailänder Österreich als Reiseland entdeckt, verbunden mit einem mittlerweile hohen Visa-Aufkommen für den Schengen-Raum.

Aber auch mit den anderen Ländern des Amtsbereichs der Botschaft Bangkok besteht großes Potential für Zusammenarbeit. Myanmar befindet sich im Wandel, ist im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit und birgt mittelfristig sicherlich interessante Chancen für die österreichische Wirtschaft. Laos wiederum erlebte in den letzten Jahren einen starken Anstieg des Tourismus, und mit Kambodscha gibt es vor allem in den Bereichen der Internationalen Strafrechtspflege und des humanitären Völkerrechts vielfältige Möglichkeiten der Kooperation.

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und möchte Ihnen versichern, dass mir die Rolle der Botschaft als Serviceeinrichtung und die rasche und unbürokratische Unterstützung der Österreicher und Österreicherinnen sowie der österreichischen Interessen ein besonderes Anliegen in unserem Amtsgebiet sind.

Enno Dorfenik

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