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Auf Fischfang mit Dirk: diesmal im Fischpark Bor Sang

Viele deutschsprachige Touristen, die nach Thailand kommen, haben ein

interessantes Hobby, dem sie frönen und welches sie überall auf der Welt viel Geld kostet. In Thailand aber kann man hervorragend dem Sportfischen nachgehen.

Große Angelseeparks wurden von begeisterten Fischern geschaffen und viele Agenturen widmen sich dieser Branche. Wir stellen drei dieser Angelparks in verschiedenen Regionen des Landes vor.

Chiang Mai:

In Chiang Mai gibt es im Unterdistrikt San Kampheng das Dorf Bor Sang, welches vor allem für die Papierschirmindustrie und das Papierkunsthandwerk, sowie für Holzschnitzereien und Möbelherstellung bekannt wurde. Ein wenig außerhalb gibt es dort seit mehr als 10 Jahren den Fischpark Bor Sang. Dort können Angler ihrem Hobby frönen.

Ein 20 kg schwerer Bor Sang Chiang Mai Wels.

Ein 20 kg schwerer Bor Sang Chiang Mai Wels.

Die Hauptspezies im Gewässer mit einer Größe von Rund 8 Hektar sind der Mekong Wels und der Chao Phraya Wels in einer Größe von 8 bis 60 kg. Der Rekord soll angeblich bei 80 kg liegen Der Chao Phraya Wels, den ich fing, brachte „nur“ 35 kg auf die Waage.

Es gibt aber auch den Pla Nin oder Barsch in diesem Gewässer und man darf diese gefangenen Fischen sogar mit nach Hause nehmen.

Für Farangs kostet ein Tag, den sie mit einem Reiseführer dort verbringen, 5.000 Baht inklusive Ausrüstung, Abholung und Mittags- und Abendessen plus Getränke. Die Reiseführer allerdings bezahlen für die Anglergebühr nur 500 Baht und auch die Benzinkosten kommen auf dasselbe. Sollte an der Ausrüstung Schaden entstehen, haftet der Tourist dafür. Kommt man alleine dorthin, dann kostet der Tag nur 1.500 Baht (mit Taxi). Ausrüstung kostet nochmals 800 Baht. Also ist man „selbständig“ mit 2.300 Baht dabei.

Ein Prachtwels aus dem Mekong.

Ein Prachtwels aus dem Mekong.

Auch in Bangkok, Hua Hin und Pattaya gibt es viele Möglichkeiten für Hobby-Fischer.

Wer mehr Infos braucht, kann diese im Internet unter „Fishing Adventure Thailand“ erfahren. Der Reiseführer Nop, der in Australien studierte, weiß alles darüber.

In der nächsten Ausgabe berichten wir erst einmal über Fischfangmöglichkeiten auf Koh Samui.