PattayaBlatt logo

Cobra Gold trainiert nun auch mit dem neuen Partner China

Das jährliche Flottenmanöver Cobra Gold ist in Thailand wieder in vollem Gange. China nimmt zum ersten Mal an der Übung teil.

Der Oberbefehlshaber der Königlich Thailändischen Marine, Admiral Narong Phipatanasai, eröffnete am 14. Februar 2014 die Übung der Landungstruppen auf dem Übungsplatz Hat Yao in Samae. Gastgeber sind Thailand und die Vereinigten Staaten. In diesem Jahr nehmen Indonesien, Japan, Malaysia, Singapur, Südkorea und zum ersten Mal die Volksrepublik China teil.

Cobra Gold ist die umfassendste Marineübung in Südostasien und wird zum 33. Mal abgehalten. Zusätzlich zu den Übungen zu Wasser und zu Land, die durchweg im ganzen Königreich stattfinden, beinhaltet Cobra Gold auch humanitäre Aktionen wie Baumaßnahmen und medizinische Projekte zur Stärkung der Beziehungen zwischen den Partnernationen.

Mit den Kriegsspielen hofft man das Potenzial multinationaler Strategien bei Konflikten auf niedriger Ebene zu entwickeln, ebenso die nationale Verteidigung und den Truppeneinsatz in verschiedenen Situationen wie Bekämpfung von Unruhen und Terrorismus, Evakuierungen, Katastrophenhilfe und UN-Einsätzen.

Konteradmiral Thanin Likhitwong, Kommandant der thailändischen amphibischen Flotte leitete Cobra Gold in diesem Jahr. Die Übung vom 14. bis 16. Februar bestand aus amphibischen Strategien, Evakuierung aus Katastrophengebieten und Training mit scharfer Munition.

Auf thailändischer Seite nehmen an der Übung die Schiffe HTMS Angthong, Seechang und Matpon teil, ebenso Minensuchboote, Marinetruppen für Sondereinsätze, eine Zerstörereinheit, vier Flugzeuge, medizinische Abteilungen und Einheiten für nukleare, biologische und chemische Kriegseinsätze.

Die USA entsandten die USS Denver, zehn Landungsfahrzeuge, Marineinfanteristen, ein Flugzeug, zwei Landeplattformen zum Andocken und fünf Geschützeinheiten. Südkorea nahm mit einer Landeplattformen zum Andocken, einem Bataillon Marineinfanteristen und einem SEAL-Team teil.